Archiv der Kategorie: Allgemein

Pfirsich-Blüte

Nachdem vor zwei Jahren unser super-leckerer Pfirsich wegen üblem Pilz-Befall und auch wegen Altersschwäche aufgegeben wurde, ist nun doch wieder ein kleiner Pfirsichbaum zu Gast.

Eigentlich wollte ich ja keinen mehr, da es doch in jedem Jahr das gleiche Spiel war: alle Früchte wurden gleichzeitig reif und mussten irgendwie vertilgt werden. Stress!

Pfirsich, die Zweite
Pfirsich, die Zweite

Der neue wurde mir dann kürzlich aufgedrängt: er sollte nämlich abgeholzt werden, weil er nicht (mehr) in einen Garten passte. Und da war es dann halt um mich geschehen. Der Umzug wurde organisiert und nun steht er bereits in Blüte. Wie seine Früchte schmecken und wie er sich sonst so benehmen wird: offene Frage. Mals sehen. Jedenfalls ist er willkommen geheissen worden mit ordentlich Wasser und Hornspänen.

Wenn der Umzug nicht schon zu spät im Jahr war, sollte es im September also wieder leckere Pfirsiche geben.

Winter-Vorbereitungen

Bis vor kurzem war hier noch Dschungel: meine vier Tomaten-Pflanzen benötigten fast das ganze Gewächshaus für sich. In diesem Jahr gab´s wirklich viel Tomatensuppe bzw. -Sossen, die jetzt alle im Gefrierschrank lagern.
Nachdem die Reste nun alle den Weg in den Kompost fanden, zogen nun neue Gäste ein: u.a. mehrere Töpfe mit Echtem Lavendel   und natürlich Olivi.

Winter-Quartier
Winter-Quartier

Hightech in der Markthalle

Vor einiger Zeit war ich an einem Projekt beteiligt, das ich sehr spannend fand: eine wirklich alte Markthalle sollte für die örtlichen Händler und für grosse Event ein gemanagtes W-LAN-System erhalten.

Dabei entstanden diese Bilder, die für sich selbst sprechen sollen.

Access Point

Update aus BO30

Nachdem ich lange Zeit nichts mehr aus der BO30 gemeldet habe, will ich heute mal die neue Ernte und auch ein paar Neu-Ankömmlinge begrüssen.

Nachtrag: siehe auch Olivi.

Rosen-Sammlung
Rosen-Sammlung

Wie in jedem Jahr, explodiert die Rosenfamilie auch diesmal: innerhalb von wenigen Tagen von Null auf Hundert.
Im Büro machen sie sich auch sehr gut, finde ich.
Die hier stehen noch im Garten:

Ein ganz kleiner Teil der ersten Ernte. Innerhalb von drei Tagen wurde aus grün rot. Und die schmecken …

Erste Ernte: Erdbeeren
Erste Ernte: Erdbeeren

… halt wie richtige Erdbeeren, die in der Sonne gereift sind und auf Boden wachsen, der keine Chemie gesehen hat.

Duftalarm im Gewächshaus
Duftalarm im Gewächshaus

Die beiden Tomatenplanzen tragen schon die ersten Blüten. Wenn man ins´ Gewächshaus kommt, strömt einem der typische Geruch von Tomaten entgegen. Bin gespannt, wie die Ernte ist.

Topinambur
Topinambur

Man mag es glauben oder nicht: dies sind Sonnenblumen, deren Knollen zu allerlei verarbeitet werden können, unter anderem sind sie ein Zuckerersatz. Es lässt sich aber auch ein Schnaps damit herstellen. Wir werden es verfolgen …

Neue PforteNach mehr als 30 Jahren war mal ein neuer Zaun fällig. Das farblich abgestimmte „Klingelbrett“ stammt aus eigener Fertigung.

Auch neu: das Schäppchen aus dem Supermarkt für knapp fünf Euro. Hat sich sehr gut eingelebt und wird von allen bewundert.

Grüne Hölle
Grüne Hölle

Nicht neu, aber auch in diesem Jahr wieder ein Schmuckstück: die Begrünung des kleinen Gartenteiches mit Rosen, Glockenblumen und meinem Superfarn.

Schnee, Eis, Sonne …

… das alles zusammen gab´s an diesem Wochenende in Berlin. Die letzten Reste Schnee lagen auf dem Rasen, eine Eisschicht bedeckt meinen Gartenteich und die Sonne verlockte schon zum draussen sitzen. Und abends ein blauer Himmel über Berlin.

Eisreste auf'm Gartenteich
Eisreste auf’m Gartenteich
Abendstimmung
Abendstimmung

Weihnachtsbraten 2013

Madame Barbarie wurde ja über Nacht bereits im Römertopf gebettet und mit einer Mischung aus Öl und Honig gebadet. Hier nun die weitere Entwicklung.

Sie wurde noch einmal kräftig mit der Öl-Honigmischung eingestrichen, dabei dafür gesorgt, dass diese nicht einfach nur „aufgestrichen“ sondern quasi in die Haut und ins Fleisch eindringen konnte. Das macht etwas mehr Arbeit, sich aber auch bezahlt.

Dann kam Madame zunächst für 45 Minuten in den vorher eingeölten geschlossenen Römertopf, der Ofen wurde kurz auf 275, dann auch 220 Celsius gestellt. Dreimal wurde „nachgeölt“, einmal Madame umgedreht. Dann war sie schon gut braun.

Jetzt gab´s noch einmal gut Feuchtigkeit, und ohne Deckel 250 Celsius auf die Haut.

Als Sauce hatten wir eine Mischung aus Fonds vom letzten Jahr und Maronen sowie etwas Knoblauch.

Dazu gab´s handgemachte (natürlich!) Klösse mit einer Füllung aus geröstetem Brot und Mandeln und einfaches Rotkraut mit Apfel und Schmalz.

Schöner Bauch tut´s auch.
Schöner Bauch tut´s auch.

Die schöne krosse Haut war auf den Punkt: knusprig und wohlschmeckend. Das Fleisch darunter einfach nur so weich, dass es beinah freiwillig vom Knochen fiel.

Letzte Minute im "Eigenheim"
Letzte Minute im „Eigenheim“
Einzelteile
Einzelteile: die Präsentation hätte man sicher besser machen können. Aber wir waren HUNGRIG!

 

Zehn Jahre alt - der muss weg!
Zehn Jahre alt – der muss weg!

Ein zehn Jahre alter Amarone vom Weingut Zeni.  Die Trauben: Corvina, Rondinella, Molinra, ausgebaut im französischen Eichenfass.

Schwangere Auster

Offiziell heisst die Kongresshalle heute Haus der Kulturen der Welt. Das Haus der Kulturen der Welt wurde 1989 erbaut und beherbergt heute neben vielen anderen Veranstaltungen die Berliner Filmfestspiele.

 

Schwangere Auster in Berlin
Schwangere Auster in Berlin
Schwangere Auster in Berlin
Schwangere Auster in Berlin

 

Schnürsenkel und Bandsalat

Da sprach ich neulich nach einem Konzert mit einem Tontechniker (das sind die, die dem Tonmeister zuarbeiten) über Produktionsmethoden im Tonstudio. Wir kamen auf das Thema Speichermedien, damit zwangsläufig auf “Schnürsenkel”, die er schon mal nicht kannte. Und die Fertigkeiten zum schneiden ebendieser waren ihm auch nicht geläufig.

Der junge Mann kam frisch aus der Ausbildung, und erzählte, dass er gelernt habe, dass „an-athmer“ doch schon immer automatisch entfernt würden, dass eine höhere Dynamik (den Begriff kannte er immerhin) als 50 dB völlig überflüssig und das Datenformat mp3 mehr als ausreichend für die Aufzeichnung von Rock-Musik seien.
Meine Frage, ob er wüsste, welche Dynamik die Studio-Aufnahme des Deep Purple-Klassikers „Child in time“ habe, war dann auch schon overkill. Weder das Musikstück noch die eigentliche Antwort war bekannt (>65 dB). Sechs Dezibel sind übrigens eine Verdoppelung der Signalspannung. Mp3 wäre (falsch: IST) hier schon völlig überfordert.

Mit 50 dB maximalen Signalabstand zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton (das ist die Dynamik) würde man entweder den leisesten Ton nicht hören oder der lauteste wäre verzerrt. Also wird bei heute üblichen Methoden die Dynamik künstlich eingeschränkt (komprimiert), also die leisen Stellen angehoben und die lauten abgesenkt.

Ich finde, das ist eine Minderung des Informationsgehaltes. Das reicht aber wohl für alle DSDS-Fans und Smartphone-Wischer aus, um gut durchs Leben zu kommen.

Ok, ich kannte und wusste auch vieles nicht, was lange vor meiner Zeit war. Aber ich glaube immer noch, dass es gut ist, über die Herkunft heutiger Methoden und Werkzeuge sowie ihre Hintergründe zu wissen. Wenigstens, soweit es den eigenen Beruf betrifft.
Aber vielleicht war dies gar nicht der Beruf des jungen Mannes sondern nur eine temporäre Erscheinung.

Und für die Interessierten: DAS ist ein Schnürsenkel:

Tonbandwickel oder auch "Schnürsenkel"
Tonbandwickel oder auch „Schnürsenkel“

Und DAS ist eine Tobandgerät (damit zeichnet man Töne auf):

RevoxA77MKIII
RevoxA77MKIII

Für alle übrigen: Jawoll, DAS ist ein Schnürsenkel:

Schürsenkel
Schürsenkel

Alle drei Photos sind der Wikipedia-Sammlung entnommen.
Es handelt sich also um allgemein zugängliches Wissen.